Der Ort wurde bekannt für seine offene Atmosphäre und sein vielfältiges Publikum. Auch der Verein Buntes Treiben sowie die Wandelbar, welche heute weit über das Quartier hinaus bekannt sind, nahmen in der Lorraine22 ihren Anfang. Die Lorraine22 zeigte eindrücklich, dass Inklusion im Alltag funktionieren kann. Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten arbeiteten gemeinsam im Betrieb und gestalteten einen Ort, an dem Begegnung selbstverständlich wurde.
Am 12. Juni fand die Abschlussparty der Lorraine22 statt. Bei sommerlicher Stimmung, Musik von DJ, feinem Essen und Getränken kamen Gäste zusammen, die den Ort in den vergangenen Jahren mitgeprägt, begleitet oder besucht haben.
Mit der Übergabe endet für Blindspot – Inklusion und Vielfaltsförderung Schweiz ein wichtiges Kapitel. Die Organisation möchte sich künftig verstärkt auf bestehende und neue Projekte konzentrieren, wie: das Labor Inklusion. Dieses soll in der Länggasse Bern ein neuer Ort werden, an dem Inklusion in Gastronomie, Hotellerie, Kultur, Arbeit und Begegnung umfassend gelebt wird mit dem Ziel, ein Leuchtturmprojekt für eine inklusive Gesellschaft über Bern hinaus zu schaffen.
Im Juli wird die Lorraine22 an die neuen Betreiber Ghanem Khlaf und Dodo Fayruz übergeben. Unter dem Namen Shababik führen sie das Lokal weiter. Die offene und einladende Atmosphäre der Lorraine22 soll dabei erhalten bleiben und durch ein neues gastronomisches Konzept ergänzt werden.
Die Übergabe markiert somit nicht nur einen Abschluss, sondern auch einen Neuanfang. Während Blindspot neue Wege einschlägt, beginnt für die Räumlichkeiten an der Lorrainestrasse mit Shababik eine neue Geschichte.
